Wer schwimmende Plattformen verbinden und das Heck der Yacht erweitern möchte, nutzt das aufblasbare AirLink Tube. Dieses schwimmende Verbindungsstück wird in die seitlichen Schlaufen zweier Plattformen geschoben, bis zum empfohlenen Druck aufgepumpt und mit integrierten Gurten sicher fixiert, sodass eine durchgehende, stabile Wasserterrasse auf Meereshöhe entsteht.
Vorbereitung der Elemente an Bord
Bevor Sie die einzelnen Module zu Wasser lassen, bereiten Sie diese auf dem Deck oder der festen Badeplattform vor. Breiten Sie die Plattformen auf einer sauberen Fläche aus und achten Sie darauf, dass sich keine scharfkantigen Gegenstände in der Nähe befinden. Stellen Sie sicher, dass die Ventile zum Befüllen geschlossen sind, damit die Luft nicht sofort wieder entweicht. Schließen Sie nun Ihre elektrische Pumpe an. Eine leistungsstarke Luftpumpe 1200 W eignet sich hervorragend, um große schwimmende Plattformen in kurzer Zeit auf den richtigen Druck zu bringen.
Pumpen Sie die Module auf den Druck auf, der in der Produktanleitung angegeben ist, und prüfen Sie diesen abschließend mit einem Manometer. Die Produkte bestehen aus Drop-Stitch-Gewebe mit verstärktem PVC. Durch die dichte Anordnung innenliegender Fäden bleiben die Flächen im aufgepumpten Zustand parallel, sodass sich die Konstruktion unter den Füßen fest anfühlt und nicht wölbt. Erst wenn die Module diesen formstabilen Zustand erreicht haben, können sie sicher übergeben und für die Montage auf dem Wasser positioniert werden.
Ausrichtung der Plattformen auf dem Wasser
Lassen Sie die erste Plattform, wie etwa eine Premium Teak Platform 2.05 m, vorsichtig zu Wasser und sichern Sie diese provisorisch mit Leinen am Heckspiegel der Yacht. Bringen Sie anschließend die zweite Plattform direkt daneben in Position. Für eine saubere Verbindung sollten sich die Module an den Kanten leicht berühren, damit später kein Wasser zwischen den Spalten hindurchspült. Achten Sie besonders darauf, dass sich die integrierten Verbindungsschlaufen der beiden Einheiten exakt gegenüberliegen.

Eine präzise Ausrichtung ist der Schlüssel, um die schwimmenden Plattformen später bündig zusammenzuhalten. Die rutschfeste Oberfläche in Teakoptik beider Einheiten bildet so am Ende eine homogene Liegefläche, die optisch an das echte Deck der Yacht erinnert. Diese spezielle Beschichtung ist kein echtes Holz und muss weder geölt noch geschliffen werden. Positionieren Sie die Elemente so nah wie möglich aneinander, solange das Wasser ruhig ist und keine größeren Wellen den Prozess stören.
Das Verbindungsstück einsetzen und spannen
Das schwimmende Verbindungsstück bildet das eigentliche Herzstück der Erweiterung. Legen Sie das Tube bereit und pumpen Sie es zunächst nur ganz leicht auf. Es sollte seine grundlegende Form annehmen, aber noch weich und flexibel genug bleiben, um es gut zu greifen. Schieben Sie das Modul nun durch die dafür vorgesehenen, gegenüberliegenden Verbindungsschlaufen der beiden Plattformen. Sobald das Element vollständig in den Schlaufen sitzt, pumpen Sie es exakt auf den in der Anleitung angegebenen Druck auf.
Während sich das Tube durch die zunehmende Luft ausdehnt, zieht es die beiden benachbarten Plattformkanten fest zusammen. Fixieren Sie das komplette System abschließend mit den integrierten Gurten, damit selbst bei leichter Wasserbewegung nichts verrutscht. Überprüfen Sie alle Verbindungen auf festen Sitz. Die Kante schließt nun spaltfrei ab. Bedenken Sie dabei: Luft dehnt sich bei Wärme aus. Prüfen Sie den Druck daher an heißen, sonnigen Nachmittagen im Mittelmeer stets erneut.
Sicheres Festmachen und Nutzung an der Yacht
Jede Erweiterung am Heck erfordert ein sicheres Festmachen an der Yacht. Befestigen Sie die Leinen der verbundenen Struktur ausschließlich an stabilen, dafür geeigneten Festmachpunkten der Yacht. Halten Sie alle Seile und Gurte strikt von den Propellern fern. Holen Sie schwimmende Produkte ein oder sichern Sie diese besonders gut, wenn der Wind auffrischt und die Wellen in der Ankerbucht spürbar zunehmen. Eine Nutzung ist nur in ruhigem, geschütztem Wasser vorgesehen.

Für die Sicherheit aller Gäste an Bord gelten klare Vorgaben. Schalten Sie Motoren und Strahlruder immer aus, solange sich jemand am Heck im Wasser befindet. Wenn Sie die entstandene Wasserterrasse als Liegebereich nutzen, beaufsichtigen Sie Schwimmende und besonders Kinder jederzeit. Um den Ausstieg aus dem Meer so bequem wie möglich zu gestalten, empfiehlt sich die Montage eines AquaStair Leiter-Set, das mit vier Stufen versehen ist und 95 cm unter die Wasserlinie reicht.
Pflege nach den letzten Törns der Saison
Nach den herbstlichen Törns steht die Pflege und Lagerung der Ausrüstung an. Lösen Sie die Gurte der verbundenen Konstruktion, lassen Sie die Luft aus dem Tube ab und ziehen Sie es vorsichtig aus den Schlaufen der Plattformen. Spülen Sie die Einheiten und Verbindungsstücke nach dem Kontakt mit Salzwasser gründlich mit klarem Wasser ab. Reinigen Sie Stoffe mit einer milden Seifenlösung und säubern Sie die Oberfläche in Teakoptik schonend.
Lassen Sie alle Teile vollständig an der frischen Luft trocknen, bevor Sie die restliche Luft ablassen. Nach dem letzten Törn der Saison lohnt sich ein ruhiger Nachmittag: gründlich abspülen, vollständig trocknen lassen, dann locker falten und trocken lagern. Vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt verpackt, warten die verbundenen Plattformen im Winterlager sicher auf die nächste Saison.









