Es ist einer der letzten warmen Abende Anfang Oktober. In der Bucht liegen nur noch wenige Yachten, und die Sonne steht schon am späten Nachmittag tief über dem Hügel im Westen. Auf unserem Heck trocknen nasse Handtücher an der Reling, jemand hat Oliven und Brot auf den Tisch gestellt, und unten im Wasser schaukeln die Relax Corner und eine Liege an ihren Leinen. Ein Sonnenuntergang vor Anker ist kein Programmpunkt, den man plant. Er passiert, wenn man rechtzeitig aufhört, etwas anderes zu tun.
Bevor das Licht kippt
Die Zeit vor der Dämmerung ist die geschäftigste des Abends, auch wenn es von außen nicht so aussieht. Was im Wasser liegen soll, kommt hinaus, solange man noch alles gut sieht. Wir legen Lounge und Liege am Nachmittag aus, nicht erst, wenn das Licht golden wird, und binden sie an der Badeplattform fest, mit Leinen, die kurz genug sind, dass nichts unter das Heck treibt. An Deck liegen die Taschen für Lounge und Liege schon offen bereit, daneben eine Lampe, damit später nichts gesucht werden muss.
Dazu gehören ein paar feste Gewohnheiten. Der Motor bleibt aus, solange jemand schwimmt. Die Kinder sind entweder an Bord oder neben einem Erwachsenen im Wasser. Und ein letzter Blick auf den Wetterbericht entscheidet, ob überhaupt etwas hinausgeht: Ist für den Abend Wind angesagt, bleibt alles an Deck, und man sieht sich den Himmel von oben an. Wie man Teile sicher festmacht, beschreibt der Abschnitt Verbinden, Festmachen und sichere Nutzung.
Sitzen auf dem Wasser
In der Relax Corner sitzt man halb zurückgelehnt in der Ecke, die Füße im Wasser, und hat Heck und Bucht zugleich im Blick. Die Eckform gibt dem Rücken Halt, die Oberfläche aus 0,9 mm PVC-Plane ist weich und UV-beständig. Daneben liegt der Signature Sun Lounger, flacher und gestreckter, der Platz für jemanden, der lieber liegt als redet. Er ist so leicht, dass ihn einer allein ins Wasser lässt. Wer zum ersten Mal in so einer Lounge sitzt, wundert sich, wie ruhig sie auf glattem Wasser liegt. Kommt die Welle eines vorbeifahrenden Tenders, hebt sie sich kurz und setzt sich wieder.

Was an solchen Abenden auffällt, ist die Stille. Die Gespräche werden leiser, sobald die Sonne den Hügel berührt, und man hört das Wasser an der Lounge glucksen. Für eine größere Runde gibt es die Prestige Lounge, eine Loungefläche von 410 x 355 cm, die sich an eine Plattform anschließen lässt. An diesem Abend reichen uns die kleinen Teile. Weitere Modelle zeigt die Kategorie Loungemöbel.
Einholen vor der Dunkelheit
Der Moment zum Einholen kommt früher, als man denkt. Sobald die Sonne weg ist, kühlt die Luft schnell ab, das Wasser wird dunkel, und eine Leine, die eben noch gut zu sehen war, verschwindet im Schatten des Rumpfs. Wir holen deshalb in einer festen Reihenfolge ein: zuerst die Menschen aus dem Wasser, dann die Liege, dann die Lounge, zuletzt die Leinen. Wer im Dunkeln mit der Stirnlampe nach einem Knoten sucht, macht das genau einmal.
An Deck wird alles mit Süßwasser abgespült, soweit der Tank es zulässt, und zum Trocknen ausgelegt. Feucht verstaut man in dieser Jahreszeit nichts, denn die Nacht trocknet nichts mehr. Erst am nächsten Morgen, wenn die Sonne wieder auf dem Deck liegt, werden die Teile gefaltet und in ihre Taschen gepackt. Für den Winter gilt dasselbe, nur gründlicher; was dabei zählt, steht in der Kaufberatung unter Pflege und Lagerung.
Der Sonnenuntergang selbst ist schnell vorbei. Was bleibt, sind die Handtücher an der Reling, die bis zum Morgen nicht trocken werden, und der Eindruck, dass die Saison noch nicht ganz zu Ende ist.










